FAQ

Was macht ai-omatic solutions genau?


ai-omatic bietet eine Software as a Service Lösung im Bereich Predictive Maintenance an. Die Grundlage ist eine von ai-omatic entwickelte innovative Methode, welche anhand eines komplexen mathematischen Modells Anomalien ohne vorher festgelegte Grenzwerte erkennen und bewerten kann. Das Ziel, das ai-omatic mit dieser Software verfolgt, ist eine unbeaufsichtigte, vollautomatische Überwachung, die dem Begriff Predictive Maintenance gerecht wird.




Wie ist der Ablauf von unstrukturierten Daten hin zu Predictive Maintenance?


Der erste Schritt im Prozess ist ein Workshop mit ai-omatic, bei dem der konkrete Anwendungsfall besprochen wird und Ziele für das Projekt festgelegt werden. Danach folgt ein Qualitätscheck der vorhandenen Daten, um zu bestimmen, ob diese für den Anwendungsfall geeignet sind. Sind noch keine Daten verfügbar oder erfüllen diese die Qualitätsanforderungen nicht, müssen zunächst Daten erhoben werden. Mit diesen kann ai-omatic dann ein Modell trainieren. Als nächstes folgt das zweimonatige Proof of Concept, bei dem die prinzipielle Durchführbarkeit des Vorhabens am Anwendungsfall belegt wird. Danach geht der Prozess in ein monatliche Linzens-Modell über. Die Zustände der Maschinen können dabei laufend über das benutzerfreundliche Dashboard eingesehen werden, Ausfälle vorhergesagt und Wartungskosten reduziert werden.




In welchen Regionen kann die Software angewendet werden?


Die Software ist nicht auf einzelne Regionen oder Länder beschränkt.




Für wen eignet sich die Software?


Die Software von ai-omatic richtet sich grundsätzlich an alle Unternehmen, die ein Interesse daran haben, ungeplante Maschinenstillstände zu verhindern. Besonders interessant ist die Software für Unternehmen, bei denen Ausfälle zu großen Kosten- und Produktivitätseinbußen führen.

Die primäre Zielgruppe sind Maschinenhersteller und Produktionsbetriebe, die Maschinen verwenden, deren komplexe Systeme große Datenmengen produzieren und deren Regelbetrieb über längere Zeiträume stetig ist.




Für welche Maschinen eignet sich die Software?


Die Software von ai-omatic eignet sich für alle Maschinen, die mechanische Motoren haben bzw. bei denen Drehungen auftreten und deren Überwachung mittels Sensoren große Datenmengen produziert. ai-omatic arbeitet beispielsweise mit Maschinen aus dem Bereich der Automobilbranche, der Schifffahrt und dem Bereich Fertigung.




Welche Sensoren sind vonnöten?


Es müssen Sensoren vorhanden sein, die große Datenmengen produzieren und Informationen über jene Probleme geben können, die bei der Maschine auftreten. Bei mechanischen Systemen sind dies meistens Vibrationssensoren. Je mehr Kontextinformationen zur Verfügung stehen, desto besser kann die Software arbeiten. Deshalb gilt prinzipiell: je mehr Sensoren und Daten, desto besser.




Was kann ich machen, wenn ich noch keine Sensoren habe?


Unternehmen, deren Maschinen keine geeigneten datenproduzierenden Sensoren vorweisen, können die benötigte Sensorik nachrüsten. ai-omatic kann Unternehmen bei einem solchen Retrofit unterstützen.




Mit welcher Frequenz müssen Daten erhoben werden?


ai-omatic benötigt Daten, die die doppelte Frequenz von dem aufweisen, was überwacht werden soll. An einem Beispiel verdeutlicht bedeutet dies: für einen Motor, der sich mit 1000 Umdrehungen dreht, wird eine Sampling Rate von 2kHz benötigt.

Da die benötigte Frequenz stark vom konkreten Anwendungsfall abhängig ist, ist es schwierig, Richtlinien zu definieren. Erfahrungsbasiert lässt sich jedoch festhalten, dass mindestens eine Messung pro Sekunde vorliegen muss (1Hz), damit die Daten für die Software geeignet sind. Idealer sind hochfrequente Daten, also Daten im Bereich 1kHz und mehr.




In welchem Format benötigt ai-omatic die historischen Daten?


Historische Daten können in unterschiedlichen Formaten übergeben werden, ein viel genutztes Format ist hierbei CSV.




Von welchem Zeitraum sollte der historische Datensatz sein?


Es sollten generell mindestens historische Daten von einem Monat vorliegen. Die benötigte Datenmenge ist jedoch stark von der Frequenz der Daten und der Art der Maschine abhängig. Bei Maschinen mit sehr stetigem homogenem Verhalten im Normalbetrieb, welche Daten im hochfrequenten Bereich generieren, sind meistens Daten von weniger als einem Monat ausreichend. Bei nicht hochfrequenten Daten im Hertz-Bereich erhöht sich dieser Zeitraum auf ca. 1-3 Monate.




Wenn noch keine historischen Daten vorhanden sind, wie lange braucht es, bis ein Modell trainiert werden kann?


Auch hier ist die benötigte Datenmenge von der Frequenz und der Art der Maschine abhängig. Generell gilt: bei Daten im kHz-Bereich braucht ai-omatic meist weniger als einen Monat, bei Daten im Hz-Bereich ca. 1-3 Monate.




Wie greift ai-omatic auf die Daten zu?


Wenn historische Daten vorhanden sind, werden die Daten als CSV Datei an ai-omatic geschickt. Wenn noch keine Daten vorhanden sind und diese live erhoben werden müssen, kann ai-omatic über die Schnittstellen OPC UA, MQTT, Modbus TCP oder REST API (im JSON-Format) auf die Daten zugreifen.




Wie viel Internetbandbreite muss ich haben, damit die Software funktioniert?


Die für Sensordatenstreams benötigte Bandbreite ist abhängig von der Menge und Frequenz der Daten. In den meisten Fällen ist eine Standard-Internetleitung von 50 Mbit/s ausreichend.




Wo läuft die Software?


Die Software läuft über einen Cloudserver von ai-omatic, der von der Firma Hetzner betrieben wird. Es handelt sich hierbei um eine durch Firewalls geschützte Cloud mit DSGVO-konformen Betrieb. Die Standorte der Datenzentren befinden sich in Deutschland und unterliegen den strengen europäischen Datenschutzbestimmungen. In ausgewählten Fällen bietet ai-omatic auch eine aufwendigere und kostenintensivere On-Premises-Lösung an, bei der die Software in die Infrastruktur des Kunden integriert wird.




Wie verarbeitet ai-omatic meine Daten und wie werden sie verwendet?


ai-omatic nimmt das Thema Datenschutz sehr ernst. Deshalb werden Daten nur im Rahmen der Projektarbeit mit dem Kunden und nicht darüber hinaus verwendet. Ab Januar 2022 ist ai-omatic zudem mit der internationalen Norm ISO/IEC 27001 zertifiziert, welche Anforderungen für die Einrichtung, Umsetzung, Aufrechterhaltung und fortlaufende Verbesserung eines dokumentierten Informationssicherheits-Managementsystems unter Berücksichtigung des Kontexts einer Organisation sowie Anforderungen für die Beurteilung und Behandlung von Informationsrisiken definiert.




Welche Kosten kommen auf mich zu?


ai-omatic’s Anspruch ist es, Unternehmen einen möglichst unkomplizierten und kostengünstigen Einstieg in Predictive Maintenance zu ermöglichen. Für den Workshop, bei dem der Anwendungsfall und das Ziel besprochen werden, fallen Kosten i.H.v. 1500€ an, der Qualitätscheck der Daten kostet 500€ und für den Proof of Concept wird ein einmaliges Setup Fee von 15.000€ erhoben. Im anschließenden SaaS Modell richtet sich der Preis nach dem Wunschmodell: das Essential Modell liegt bei 499€ monatlich, das Premium Modell bei 699€ monatlich und das Custom Modell startet bei 899€ monatlich.




Was genau bekomme ich schlussendlich von ai-omatic?


Der Kunde bekommt ein benutzerfreundliches Dashboard, welches bereits auf den ersten Blick einen Überblick über die Vitalitätszustände der Maschinen ermöglicht. Anhand dessen können Ausfälle bis zu sechs Stunden im Voraus vorhergesagt werden und Wartungskosten auf diese Weise drastisch reduziert werden. Neue Maschinen oder Datenquellen können einfach und intuitiv vom Kunden hinzugefügt werden und produzieren innerhalb weniger Minuten neue Ergebnisse. Dank der webbasierten Software ist der Zugriff von überall aus möglich.